Wieland Werke: Optimistischer Blick in die Zukunft

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„Unsere Auftragsbücher sind proppevoll, wir sind in einer erfreulich guten Lage“, berichtete Ulrich Altstetter, Vorstandsmitglied der Wieland-Werke AG, vor Kurzem beim Besuch zweier Bundestagsmitglieder:  Die Abgeordneten Katrin Albsteiger und Ronja Kemmer aus der CDU/CSU-Fraktion machten im Ulmer Werk Station und informierten sich im Besonderen über die Ausbildungschancen im weltweit erfolgreich operierenden Unternehmen.

Diesbezüglich sind die Wieland-Werke sehr aktiv: So befinden sich aktuell 184 Nachwuchskräfte in den Werken Vöhringen, Ulm, Villingen und Langenberg in einem Ausbildungs- oder Studienverhältnis. Sowohl für technische Berufe als auch für Jobs in der IT sowie im kaufmännischen Bereich bietet das Unternehmen umfassende Karrierechancen. Inhalt der Ausbildung, berichtete Claus Beck, Leiter der Personalentwicklung, ist neben der Vermittlung von Fachkenntnissen auch die Weiterentwicklung der Persönlichkeit junger Menschen. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts – sowohl für Studenten als auch für Auszubildende. „Uns ist es sehr wichtig, Auslandsaufenthalte auch für Azubis zu ermöglichen und stärker zu fördern“, erklärte Katrin Albsteiger.

Auch in Sachen Digitalisierung bleiben die Wieland Werke am Ball, um modernsten Anforderungen gerecht zu werden. „Um den Nachwuchs besser auf die Industrie 4.0 vorzubereiten, haben wir außerdem 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine Lernreise geschickt“, erzählte Altstetter über eine aktuell laufende Aktion. Die Gruppe befasst sich dabei ausführlich mit Schwerpunktthemen wie „Smart Factory“ oder „Big Data“, um in der Folge neu gewonnene Impulse weitergeben zu können.

Noch in einem weiteren Ausbildungsbereich sind die Wieland Werke engagiert: Bei der Qualifizierung von Flüchtlingen in der Metalltechnik, einem Pilotprojekt, dass im vergangenen Jahr begonnen wurde. Es ist in zwei Module gegliedert und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. An der ersten Qualifizierung beteiligten sich 19 vorher ausgewählte Flüchtlinge. „Die Zusammensetzung der Gruppe war sehr heterogen, und sie haben alle sehr motiviert mitgearbeitet“, berichtete Personalleiter Dr. Matthias Pauly über die 26 Wochen dauernde Maßnahme. Wegen völlig unterschiedlicher Vorkenntnisse der Teilnehmer seien Theorie und Praxis für alle Beteiligten eine Herausforderung gewesen. Doch am Ende schnitten 11 von 16 Prüflingen mit „Gut“ ab, zwei sogar mit „Sehr gut“. Dennoch sei diese Initiative sicher nicht geeignet, dem Fachkräftemangel zu begegnen, „und dazu war sie auch gar nicht gedacht“, betonte Pauly.

Als Spezialist für Kupfer und Kupferlegierungen werde sich die Wieland Werke AG in Zukunft verstärkt dem Bereich Elektromobilität zuwenden, erklärte Ulrich Altstetter auf die Nachfrage Katrin Albsteigers: „Wir sehen dort große Chancen in der Zukunft“, sagte das Vorstandsmitglied. Schließlich sei die bestens ausgereifte Wieland-Technik wichtiger Bestandteil auch von Elektromotoren.  Mit der positiven Einschätzung bezüglich der Elektromobilität gingen auch die CSU-Mandatsträgerinnen konform. „Deutschland darf sich bei der Weiterentwicklung dieses wichtigen Zukunftsthemas nicht abhängen lassen. Wir müssen den Unternehmen optimale Rahmenbedingungen für die Erprobung moderner Techniken sichern“, so Albsteiger.

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