Verdienter Ruhestand

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Am 16. Mai gab Oberbürgermeister Gerold Noerenberg bekannt, dass er bei den Kommunalwahlen 2020 nicht mehr erneut kandidieren wird. Nach 16 Jahren und vielen Projekten, die er vorangebracht hat, geht nun eine Ära zu Ende. Die Landesgartenschau 2008 und die anschließende Entwicklung des Wiley’s als praktisch komplett neuen Stadtteil, die Einführung neuer kultureller Highlights in der Stadt, die Belebung der Neu-Ulmer Innenstadt und des Neu-Ulmer Donauufers gehen auf sein Konto.

Politiker sein – und das an der Spitze einer 60.000-Einwohnerstadt – ist sicher nicht immer ein Spaziergang. Anecken und Durchkämpfen, auch gegen Widerstände, gehört zum Geschäft. Und ganz bestimmt kann man es in dieser Funktion nicht immer allen recht machen. Aber ganz klar ist: Noerenbergs Fachwissen sowie seine Beharrlichkeit haben dazu beigetragen, dass sich die Stadt in den letzten Jahren so hervorragend entwickelt hat.

Dafür möchte auch ich DANKE sagen, denn es ist keine Selbstverständlichkeit so viel Zeit, Kraft und Leidenschaft zum Wohle der Stadt einzusetzen.
Seine Entscheidung im kommenden Jahr nicht mehr anzutreten kam für den einen oder anderen überraschend. Dennoch ist es völlig klar, dass man nach so langer Zeit an der Spitze einer Stadt auch mal Platz für Neues macht. Und ganz ehrlich: Wann ist eigentlich ein besserer Zeitpunkt einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, wenn nicht im 150-jährigen Jubiläumsjahr der Stadt Neu-Ulm, das unter dem Motto steht „Wir leben NEU“?!

Für die Zukunft wünsche ich ihm alles Gute, viel NEUES und auch Ruhigeres – und bis dahin noch viel Erfolg für die kommenden Monate im Amt als Oberbürgermeister. Ich bin mir sicher, dass er bis zum letzten Tag seiner Amtszeit mit voller Kraft für Neu-Ulm arbeiten wird.

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