Über „Gender Mainstreaming“ diskutiert

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Wieder einmal habe ich mit Birgit Kelle diskutiert – diesmal auf Einladung des EAK: Evangelischer Arbeitskreis der CSU München und der Jungen Union. Ich bleibe dabei: Unter dem Deckmantel vermeintlicher Frauenförderung wird unter dem Stichwort Gender Mainstreaming viel Fragwürdiges diskutiert und finanziert. Gender Mainstreaming bedeutet, dass jegliche staatliche Entscheidung auf ihre „geschlechtsspezifischen“ Auswirkungen abgeschätzt wird – konkrete Verbesserungen für die Chancengleichheit sind aber oft kaum fühl- oder messbar.

Bei Gender Mainstreaming geht es nicht um Frauenförderung, sondern es geht um Ideologie. Die Maßnahmen, die gefordert oder durchgeführt werden, sprechen für sich: Sprache soll „bereinigt“, Lehrpläne verändert, ein wie auch immer geartetes „gesellschaftliches Klima“ herbeigeführt werden – das sind alles Instrumente aus dem Werkzeugkasten der Ideologen. Ziel ist „Umerziehung“ – das ist aber nicht die Aufgabe von Politik.

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