Neueste Technik inspiziert: Knittels Kamerasystem kontrolliert Kanäle - Katrin Albsteiger, MdB

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Allerneueste Technik nahm CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger vor Kurzem beim Vöhringer Entsorgungsunternehmen Knittel GmbH in Augenschein: Denn anlässlich Albsteigers Besuch präsentierte der erfolgreiche mittelständische Betrieb seine neueste Anschaffung: Mit dem hochmodern ausgerüsteten TV-Kamera-Fahrzeug können Kanäle viel komfortabler als bisher überprüft und sogar repariert werden.

Auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, gehört für die Knittel GmbH zum Prinzip, das machte   Geschäftsführer Werner Knittel im Gespräch mit Katrin Albsteiger deutlich. Denn die Geschichte des Unternehmens erstreckt sich über mehr als 60 Jahre – und in diesen Jahrzehnten hat sich auch die Entsorgung von Abfällen und Rückständen enorm gewandelt. Gegründet als Transportunternehmen für Sand und Kies im Jahr 1953 beschäftigt der Betrieb heute rund 130 Mitarbeiter. Knittel hat sich mit den Jahren ein breit gefächertes Geschäftsfeld erschlossen, das vom Containerservice für Industriebetriebe über Hausmüllabfuhr für Kommunen bis zu Rohrreinigungen für Privathaushalte reicht. Im Landkreis Neu-Ulm hat die Knittel GmbH für rund 300000 Haushalte die Müllabfuhr übernommen.

Im konstruktiven Austausch mit der Mandatsträgerin lobte Werner Knittel ausdrücklich die Unterstützung des Landkreises für mittelständische Betriebe. So sei verhindert worden, dass kleinere Entsorger von wenigen Großkonzernen ausgebootet wurden, wie andernorts längst geschehen. „Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit kleine und mittlere Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben können“, betonte Katrin Albsteiger. Sorge hingegen mache ihm derzeit der Fachkräftemangel, berichtete Knittel auf die Nachfrage der Besucherin: Arbeitskräfte seien in der Branche sehr gesucht.

Und zu tun gibt es viel: Derzeit etwa untersuchen die Fachleute aus dem Hause Knittel das Vöhringer Kanalsystem mithilfe des neu angeschafften Fahrzeugs samt Anhänger, in die der Betrieb rund 600000 Euro investiert hat. Der große Nutzen des TV-Fahrzeugs: Kanäle und sogar die Hausanschlüsse lassen sich mit dem Kamerasystem genau untersuchen, ohne dass die Mitarbeiter die jeweiligen Grundstücke betreten müssen. Diese sitzen am Kontrollpult und steuern die Kameras vom Inneren des Fahrzeugs aus. Zudem lassen sich Lecks nun viel einfacher schließen: Innerhalb eines kaputten Rohres wird ein neues eingebracht – ganz ohne Erdaushub.

 

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