Blog - Katrin Albsteiger, MdB

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Aus Neu-Ulm in die ganze Welt

Dass bei der Allgaier Gruppe viel mehr passiert, als die bekannten blauen LKWs auf Reisen durch die halbe Welt zu schicken, ist kein Geheimnis. Doch woran in den Hallen und Büros des Traditionsunternehmens mit Stammsitz in Neu-Ulm darüber hinaus gearbeitet wird, war beim interessanten Unternehmensbesuch zu erfahren, zu dem ich gemeinsam mit der Neu-Ulmer CSU-Stadtratsfraktion eingeladen war.

650 Mitarbeiter in Neu-Ulm

Die Allgaier Gruppe, die am Standort Neu-Ulm rund 650 Mitarbeiter beschäftigt, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro und genießt offenbar weltweit den Ruf, im Bereich Logistik auch größte Herausforderungen zu meistern. Zum Beispiel hat das Team unlängst sämtliche Glaselemente der kreisrunden Fassade für die futuristische neue Apple-Zentrale heil aus Deutschland ins Silicon Valley verfrachtet. Dass dafür extra riesige Transportbehälter maßgeschneidert werden mussten, liegt auf der Hand. Ähnlich umfassend arbeiten die Konstrukteure derzeit unter anderem am Transport von Bauelementen für die prestigeträchtige Gazprom-Zentrale in St. Petersburg.

Auf der Suche nach Auszubildenden

Doch bei allen Erfolgen wiesen die Allgaier-Geschäftsführer auch auf Mängel hin: Sie suchen dringend nach Auszubildenden im handwerklichen und im kaufmännischen Bereich. Diesbezüglich kann ich nur zustimmen: Ich setze mich auf politischem Wege dafür ein, zum Beispiel mit der Förderung von Karrierechancen auch in Ausbildungsberufen, dafür sorgen, dass die Duale Ausbildung für junge Menschen attraktiver wird. Gerade bei uns in der Region Neu-Ulm ist dieses Thema besonders wichtig!

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Großes Interesse am Fairen Stand

Er war gefragt bei Groß und Klein: der Stand der Neu-Ulmer Steuerungsgruppe Fairtrade und des schwäbischen Spieleproduzenten „Ludo Fact“ im Rahmen des Aktionstags „Neu-Ulm spielt“. Anzutreffen waren dort auch Ludo-Fact-Chef Horst Walz und CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger.

Kurzweilige und leicht erlernbare Brettspiele für die ganze Familie hatte das Ludo-Fact-Team für diesen Aktionstag im Gepäck, an dem in der Neu-Ulmer Innenstadt mehr als 80 Aussteller mit unterschiedlichsten Spielemöglichkeiten aufwarteten. Bei Brettspiel-Hits wie „Icecool“ oder „Geistertreppe“ hatten Kinder und Eltern im Mini-Pavillon ihren Spaß.

Gleichzeitig konnten sich die Besucher dort über das international erfolgreiche, rund 600 Mitarbeiter starke Unternehmen „Ludo Fact“ informieren. Dessen Geschäftsführer Horst Walz ist gleichzeitig Gründer des Vereins „Hilfe für Burkina Faso“, der die Region Kaya in dem westafrikanischen Land unterstützt. „In meinem Leben habe ich viel Glück gehabt – davon möchte ich auch Anderen etwas abgeben“, begründete der Unternehmer sein Engagement im Gespräch mit Katrin Albsteiger am Spiele-Stand. Sie hat, als CSU-Stadträtin und Bundestagsabgeordnete, die Fairtrade-Steuerungsgruppe in Neu-Ulm initiiert und nun die Kooperation am Aktionstag angeregt.

Denn auch die Steuerungsgruppe will von Armut betroffene Regionen der Welt unterstützen: Mit der Förderung von Fairem Handel.  „Die Idee ist, Neu-Ulm zur speziell zertifizierten Fairtrade-Town zu machen und damit den Fairen Handel zu einer festen Größe in der Stadt werden zu lassen“, berichtet Albsteiger. Im Bewerbungsverfahren um das begehrte Siegel beginnt übrigens bald die nächste Etappe: Demnächst steht das Thema im zuständigen Stadtratsausschuss auf der Tagesordnung. Danach kann die eigens zusammengestellte, offizielle Bewerbung Neu-Ulms als Fairtrade-Town bei der Zertifizierungsstelle, dem Verein „TransFair“ in Köln, eingereicht werden.

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Abstimmung zur Ausweitung der Ehe

Ich werde dem Antrag auf Ausweitung der Ehe aus mehreren Gründen nicht zustimmen:  Laut Rechtsauffassung des Justizministeriums ist für die so genannte „Ehe für alle“ nach einer Kleinen Anfrage aus dem Parlament eine Grundgesetzänderung nötig. Ein derartig tiefgreifendes legislatives Projekt inklusive einer nötigen Verfassungsänderung peitscht man aber nicht in drei Tagen durch – Parlamentarismus heißt Debatte und diese Debatte braucht Raum und Zeit.

Zudem stehe ich zum vom CSU-Parteitag verabschiedeten CSU-Grundsatzprogramm, das in dieser Frage eindeutig ist. Ich möchte in Erinnerung rufen, dass „Ehe“ als Begriff nicht nur eine staatsrechtliche Aussage ist, er ist auch kirchenrechtlich definiert.

Zu guter Letzt: Wir respektieren alle Verbindungen, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Und dieser Respekt wird nicht durch eine zentrale Tatsache geschmälert: „Ehe“ hat auch immer einen generativen Aspekt zur Weitergabe des Lebens. Das ist nur zwischen Mann und Frau möglich und deshalb genießt diese Verbindung den besonderen Schutz des Grundgesetzes.

Auf eine Debatte dazu würde ich mich gerne einlassen. Dann muss diese aber auch stattfinden. Wer den Gang der Gesetzgebung kennt, der weiß, dass es meist viele Monate, oft mehrere Jahre dauert, bis dieser Prozess abgeschlossen ist. Eine Abstimmung noch diese Woche lässt die notwendige Debatte schlicht nicht zu, weil die SPD die Überrumpelungstaktik gewählt hat. Der Grund ist simpel: Der lahme SPD-Wahlkampf des Scheinriesen Schulz brauchte einen PR-Gag, für den nun das Parlament herhalten muss.

 

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Wieland Werke: Optimistischer Blick in die Zukunft

 

„Unsere Auftragsbücher sind proppevoll, wir sind in einer erfreulich guten Lage“, berichtete Ulrich Altstetter, Vorstandsmitglied der Wieland-Werke AG, vor Kurzem beim Besuch zweier Bundestagsmitglieder:  Die Abgeordneten Katrin Albsteiger und Ronja Kemmer aus der CDU/CSU-Fraktion machten im Ulmer Werk Station und informierten sich im Besonderen über die Ausbildungschancen im weltweit erfolgreich operierenden Unternehmen.

Diesbezüglich sind die Wieland-Werke sehr aktiv: So befinden sich aktuell 184 Nachwuchskräfte in den Werken Vöhringen, Ulm, Villingen und Langenberg in einem Ausbildungs- oder Studienverhältnis. Sowohl für technische Berufe als auch für Jobs in der IT sowie im kaufmännischen Bereich bietet das Unternehmen umfassende Karrierechancen. Inhalt der Ausbildung, berichtete Claus Beck, Leiter der Personalentwicklung, ist neben der Vermittlung von Fachkenntnissen auch die Weiterentwicklung der Persönlichkeit junger Menschen. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts – sowohl für Studenten als auch für Auszubildende. „Uns ist es sehr wichtig, Auslandsaufenthalte auch für Azubis zu ermöglichen und stärker zu fördern“, erklärte Katrin Albsteiger.

Auch in Sachen Digitalisierung bleiben die Wieland Werke am Ball, um modernsten Anforderungen gerecht zu werden. „Um den Nachwuchs besser auf die Industrie 4.0 vorzubereiten, haben wir außerdem 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine Lernreise geschickt“, erzählte Altstetter über eine aktuell laufende Aktion. Die Gruppe befasst sich dabei ausführlich mit Schwerpunktthemen wie „Smart Factory“ oder „Big Data“, um in der Folge neu gewonnene Impulse weitergeben zu können.

Noch in einem weiteren Ausbildungsbereich sind die Wieland Werke engagiert: Bei der Qualifizierung von Flüchtlingen in der Metalltechnik, einem Pilotprojekt, dass im vergangenen Jahr begonnen wurde. Es ist in zwei Module gegliedert und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. An der ersten Qualifizierung beteiligten sich 19 vorher ausgewählte Flüchtlinge. „Die Zusammensetzung der Gruppe war sehr heterogen, und sie haben alle sehr motiviert mitgearbeitet“, berichtete Personalleiter Dr. Matthias Pauly über die 26 Wochen dauernde Maßnahme. Wegen völlig unterschiedlicher Vorkenntnisse der Teilnehmer seien Theorie und Praxis für alle Beteiligten eine Herausforderung gewesen. Doch am Ende schnitten 11 von 16 Prüflingen mit „Gut“ ab, zwei sogar mit „Sehr gut“. Dennoch sei diese Initiative sicher nicht geeignet, dem Fachkräftemangel zu begegnen, „und dazu war sie auch gar nicht gedacht“, betonte Pauly.

Als Spezialist für Kupfer und Kupferlegierungen werde sich die Wieland Werke AG in Zukunft verstärkt dem Bereich Elektromobilität zuwenden, erklärte Ulrich Altstetter auf die Nachfrage Katrin Albsteigers: „Wir sehen dort große Chancen in der Zukunft“, sagte das Vorstandsmitglied. Schließlich sei die bestens ausgereifte Wieland-Technik wichtiger Bestandteil auch von Elektromotoren.  Mit der positiven Einschätzung bezüglich der Elektromobilität gingen auch die CSU-Mandatsträgerinnen konform. „Deutschland darf sich bei der Weiterentwicklung dieses wichtigen Zukunftsthemas nicht abhängen lassen. Wir müssen den Unternehmen optimale Rahmenbedingungen für die Erprobung moderner Techniken sichern“, so Albsteiger.

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Neueste Technik inspiziert: Knittels Kamerasystem kontrolliert Kanäle

Allerneueste Technik nahm CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger vor Kurzem beim Vöhringer Entsorgungsunternehmen Knittel GmbH in Augenschein: Denn anlässlich Albsteigers Besuch präsentierte der erfolgreiche mittelständische Betrieb seine neueste Anschaffung: Mit dem hochmodern ausgerüsteten TV-Kamera-Fahrzeug können Kanäle viel komfortabler als bisher überprüft und sogar repariert werden.

Auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, gehört für die Knittel GmbH zum Prinzip, das machte   Geschäftsführer Werner Knittel im Gespräch mit Katrin Albsteiger deutlich. Denn die Geschichte des Unternehmens erstreckt sich über mehr als 60 Jahre – und in diesen Jahrzehnten hat sich auch die Entsorgung von Abfällen und Rückständen enorm gewandelt. Gegründet als Transportunternehmen für Sand und Kies im Jahr 1953 beschäftigt der Betrieb heute rund 130 Mitarbeiter. Knittel hat sich mit den Jahren ein breit gefächertes Geschäftsfeld erschlossen, das vom Containerservice für Industriebetriebe über Hausmüllabfuhr für Kommunen bis zu Rohrreinigungen für Privathaushalte reicht. Im Landkreis Neu-Ulm hat die Knittel GmbH für rund 300000 Haushalte die Müllabfuhr übernommen.

Im konstruktiven Austausch mit der Mandatsträgerin lobte Werner Knittel ausdrücklich die Unterstützung des Landkreises für mittelständische Betriebe. So sei verhindert worden, dass kleinere Entsorger von wenigen Großkonzernen ausgebootet wurden, wie andernorts längst geschehen. „Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit kleine und mittlere Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben können“, betonte Katrin Albsteiger. Sorge hingegen mache ihm derzeit der Fachkräftemangel, berichtete Knittel auf die Nachfrage der Besucherin: Arbeitskräfte seien in der Branche sehr gesucht.

Und zu tun gibt es viel: Derzeit etwa untersuchen die Fachleute aus dem Hause Knittel das Vöhringer Kanalsystem mithilfe des neu angeschafften Fahrzeugs samt Anhänger, in die der Betrieb rund 600000 Euro investiert hat. Der große Nutzen des TV-Fahrzeugs: Kanäle und sogar die Hausanschlüsse lassen sich mit dem Kamerasystem genau untersuchen, ohne dass die Mitarbeiter die jeweiligen Grundstücke betreten müssen. Diese sitzen am Kontrollpult und steuern die Kameras vom Inneren des Fahrzeugs aus. Zudem lassen sich Lecks nun viel einfacher schließen: Innerhalb eines kaputten Rohres wird ein neues eingebracht – ganz ohne Erdaushub.

 

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