Blog - Katrin Albsteiger, MdB

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Gugelfuss: Ungleichbehandlungen im Wettbewerb beenden!

Herzlichen Dank an die Firma Gugelfuss aus Elchingen für die Einladung und die hochinteressante Führung durch die Produktionshallen! Auf dem Betriebsareal in der Glockerau fertigt Gugelfuss auf rund 6500 Quadratmetern Produktionsfläche hochwertige Fenster, Haustüren und Fassaden. Das familiengeführte Unternehmen mit 125-jähriger Geschichte hat neben dem Elchinger Stammhaus auch ein Werk in Straß sowie ein weiteres Werk im sächsischen Beerwalde. Gugelfuss beschäftigt insgesamt 260 Mitarbeiter.

Im ausführlichen Gespräch mit Seniorchef Anton Gugelfuß, Geschäftsführer Martin Gugelfuß und Prokuristin Susanne Gugelfuß-Dannerbauer klangen die Vorteile des Standorts Deutschland, aber auch Probleme an: Etwa, dass die osteuropäische Konkurrenz des Fensterbauers, von nationalen Subventionen unterstützt, einen deutlichen Wettbewerbsvorteil hat. „Solche Ungleichbehandlungen müssen aufhören“, forderte Anton Gugelfuß zu recht. Weiteres Ärgernis für den Firmenchef: Die Bürokratie – das nehme überhand, so der zweite Geschäftsführer Martin Gugelfuss. Diesbezüglich kann ich nur sagen, dass Regulierung und Dokumentationspflichten tatsächlich Überhand nehmen. Deshalb wollen wir unseren Betrieben in der kommenden Legislaturperiode mehr Vertrauen schenken und weniger bürokratisieren, denn der Bürokratismus darf unserer Wirtschaft nicht die Luft zum Atmen nehmen.

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Vier Abgeordnete unter 40 diskutierten

Gleich vier Politikerinnen der Christsozialen gaben sich jetzt ein Stelldichein in Neu-Ulm: Bei der Podiumsdiskussion „Weiblich, U 40 und im Deutschen Bundestag – 4 junge Politikerinnen stehen Rede und Antwort“. Gemeinsam mit den örtlichen CSU-Verbänden hatte ich meine Bundestagskolleginnen Julia Obermeier (CSU), Nina Warken (CDU) und Ronja Kemmer (CDU) eingeladen, an der informativen Runde teilzunehmen. Zahlreiche Zuschauer waren dabei sorgten mit Fragen und Kommentaren zu Bundes- wie auch Lokalpolitik für eine lebendige Diskussion.

Bildung und Wirtschaft fördern

Trotz der aktuell guten wirtschaftlichen Situation Deutschlands, mit hohen Einnahmen und niedrigen Arbeitslosenzahlen, müsse der Staat für bevorstehende Herausforderungen vorsorgen und Risiken einkalkulieren, sagte ich in meinem einleitenden Statement. Auch in den kommenden vier Jahren brauche es Investitionen in Bildung, Digitalisierung, Infrastruktur, Forschung und Entwicklung. Auch sollten wir weniger über Umverteilung und Regulierung sprechen, dafür mehr über das Erwirtschaften. Wichtig war mir aber auch, darauf hinzuweisen, dass wir mehr bezahlbaren Wohnraum brauchen, Familien unterstützen und steuerlich entlasten müssen.

Der Europafeindlichkeit die Stirn bieten

„Die Innere Sicherheit ist der Markenkern der Union“, sagte Ronja Kemmer. Die 28-jährige CDU-Mandatsträgerin aus der Nachbarstadt Ulm forderte daher mehr politischen und personellen Rückhalt für die Sicherheitskräfte. Darüber hinaus erklärte sie, dass der Brexit die EU vor ganz neue Herausforderungen stelle. Es dürfe aber nicht passieren, dass sich die Briten nun trotz ihres Austritts Sonderkonditionen sichern. Gleichzeitig müsse die EU jetzt „den europafeindlichen Kräften innerhalb der EU die Stirn bieten“, sagte Ronja Kemmer, die unter anderem Mitglied des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union im Bundestag ist.

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Sicheres Deutschland

„Die Menschen sorgen sich jetzt um ihre Sicherheit“, betonte CDU-Kollegin Nina Warken, Mitglied im Innenausschuss des Bundestags. Die Abgeordnete aus Tauberbischofsheim wünschte sich daher einen starken Staat, der die Bevölkerung mit modernen Mitteln schützen kann. Dazu müsse auch die Überwachung der modernen Kommunikationskanäle erlaubt sein, die Kriminelle heutzutage nutzen. Bezüglich mehrerer, von Asylbewerbern begangener Straftaten, erklärte sie auf die Frage eines Zuhörers, bei der Registrierung von Flüchtlingen seien bedeutende Verbesserungen erfolgt. Auch tauschen sich die zuständigen Behörden jetzt effektiver aus und die Fingerabdrücke würden genommen, um etwa Mehrfachregistrierungen zu verhindern. Es fehle aber bislang eine übergeordnete Institution, die bei bundesweit bedeutsamen Ereignissen „den Hut aufhat“.

Die Bundeswehr stärken

Münchnerin Julia Obermeier (CSU) war als Angehörige des Verteidigungsausschusses Ansprechpartnerin für mehrere Publikumsfragen in Sachen Bundeswehr, ein Thema, das die Zuhörer besonders interessierte. An der Bundeswehr sei nun 25 Jahre lang gespart worden, stellte die 32-Jährige fest. Doch jetzt brauche die Truppe dringend eine moderne Ausstattung und mehr Personal, damit sie für die Aufgaben in einer veränderten Welt gerüstet ist. Sie machte sich außerdem für Kanzlerin Angela Merkel stark und sprach damit für uns alle: „Wer, wenn nicht sie, wäre geeignet, um mit Staatschefs wie Trump, Putin oder Erdogan zu verhandeln?“

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Aus Neu-Ulm in die ganze Welt

Dass bei der Allgaier Gruppe viel mehr passiert, als die bekannten blauen LKWs auf Reisen durch die halbe Welt zu schicken, ist kein Geheimnis. Doch woran in den Hallen und Büros des Traditionsunternehmens mit Stammsitz in Neu-Ulm darüber hinaus gearbeitet wird, war beim interessanten Unternehmensbesuch zu erfahren, zu dem ich gemeinsam mit der Neu-Ulmer CSU-Stadtratsfraktion eingeladen war.

650 Mitarbeiter in Neu-Ulm

Die Allgaier Gruppe, die am Standort Neu-Ulm rund 650 Mitarbeiter beschäftigt, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro und genießt offenbar weltweit den Ruf, im Bereich Logistik auch größte Herausforderungen zu meistern. Zum Beispiel hat das Team unlängst sämtliche Glaselemente der kreisrunden Fassade für die futuristische neue Apple-Zentrale heil aus Deutschland ins Silicon Valley verfrachtet. Dass dafür extra riesige Transportbehälter maßgeschneidert werden mussten, liegt auf der Hand. Ähnlich umfassend arbeiten die Konstrukteure derzeit unter anderem am Transport von Bauelementen für die prestigeträchtige Gazprom-Zentrale in St. Petersburg.

Auf der Suche nach Auszubildenden

Doch bei allen Erfolgen wiesen die Allgaier-Geschäftsführer auch auf Mängel hin: Sie suchen dringend nach Auszubildenden im handwerklichen und im kaufmännischen Bereich. Diesbezüglich kann ich nur zustimmen: Ich setze mich auf politischem Wege dafür ein, zum Beispiel mit der Förderung von Karrierechancen auch in Ausbildungsberufen, dafür sorgen, dass die Duale Ausbildung für junge Menschen attraktiver wird. Gerade bei uns in der Region Neu-Ulm ist dieses Thema besonders wichtig!

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Großes Interesse am Fairen Stand

Er war gefragt bei Groß und Klein: der Stand der Neu-Ulmer Steuerungsgruppe Fairtrade und des schwäbischen Spieleproduzenten „Ludo Fact“ im Rahmen des Aktionstags „Neu-Ulm spielt“. Anzutreffen waren dort auch Ludo-Fact-Chef Horst Walz und CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger.

Kurzweilige und leicht erlernbare Brettspiele für die ganze Familie hatte das Ludo-Fact-Team für diesen Aktionstag im Gepäck, an dem in der Neu-Ulmer Innenstadt mehr als 80 Aussteller mit unterschiedlichsten Spielemöglichkeiten aufwarteten. Bei Brettspiel-Hits wie „Icecool“ oder „Geistertreppe“ hatten Kinder und Eltern im Mini-Pavillon ihren Spaß.

Gleichzeitig konnten sich die Besucher dort über das international erfolgreiche, rund 600 Mitarbeiter starke Unternehmen „Ludo Fact“ informieren. Dessen Geschäftsführer Horst Walz ist gleichzeitig Gründer des Vereins „Hilfe für Burkina Faso“, der die Region Kaya in dem westafrikanischen Land unterstützt. „In meinem Leben habe ich viel Glück gehabt – davon möchte ich auch Anderen etwas abgeben“, begründete der Unternehmer sein Engagement im Gespräch mit Katrin Albsteiger am Spiele-Stand. Sie hat, als CSU-Stadträtin und Bundestagsabgeordnete, die Fairtrade-Steuerungsgruppe in Neu-Ulm initiiert und nun die Kooperation am Aktionstag angeregt.

Denn auch die Steuerungsgruppe will von Armut betroffene Regionen der Welt unterstützen: Mit der Förderung von Fairem Handel.  „Die Idee ist, Neu-Ulm zur speziell zertifizierten Fairtrade-Town zu machen und damit den Fairen Handel zu einer festen Größe in der Stadt werden zu lassen“, berichtet Albsteiger. Im Bewerbungsverfahren um das begehrte Siegel beginnt übrigens bald die nächste Etappe: Demnächst steht das Thema im zuständigen Stadtratsausschuss auf der Tagesordnung. Danach kann die eigens zusammengestellte, offizielle Bewerbung Neu-Ulms als Fairtrade-Town bei der Zertifizierungsstelle, dem Verein „TransFair“ in Köln, eingereicht werden.

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Abstimmung zur Ausweitung der Ehe

Ich werde dem Antrag auf Ausweitung der Ehe aus mehreren Gründen nicht zustimmen:  Laut Rechtsauffassung des Justizministeriums ist für die so genannte „Ehe für alle“ nach einer Kleinen Anfrage aus dem Parlament eine Grundgesetzänderung nötig. Ein derartig tiefgreifendes legislatives Projekt inklusive einer nötigen Verfassungsänderung peitscht man aber nicht in drei Tagen durch – Parlamentarismus heißt Debatte und diese Debatte braucht Raum und Zeit.

Zudem stehe ich zum vom CSU-Parteitag verabschiedeten CSU-Grundsatzprogramm, das in dieser Frage eindeutig ist. Ich möchte in Erinnerung rufen, dass „Ehe“ als Begriff nicht nur eine staatsrechtliche Aussage ist, er ist auch kirchenrechtlich definiert.

Zu guter Letzt: Wir respektieren alle Verbindungen, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Und dieser Respekt wird nicht durch eine zentrale Tatsache geschmälert: „Ehe“ hat auch immer einen generativen Aspekt zur Weitergabe des Lebens. Das ist nur zwischen Mann und Frau möglich und deshalb genießt diese Verbindung den besonderen Schutz des Grundgesetzes.

Auf eine Debatte dazu würde ich mich gerne einlassen. Dann muss diese aber auch stattfinden. Wer den Gang der Gesetzgebung kennt, der weiß, dass es meist viele Monate, oft mehrere Jahre dauert, bis dieser Prozess abgeschlossen ist. Eine Abstimmung noch diese Woche lässt die notwendige Debatte schlicht nicht zu, weil die SPD die Überrumpelungstaktik gewählt hat. Der Grund ist simpel: Der lahme SPD-Wahlkampf des Scheinriesen Schulz brauchte einen PR-Gag, für den nun das Parlament herhalten muss.

 

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