Aufruf hatte Erfolg: Spannende Erfahrungen beim „Boys` und Girls` Day“

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Einen Blick in den Beruf eines Krankenpflegers wagte am bundesweit durchgeführten „Boys` Day“ der 15-jährige Samuel Bleher. Der junge Aufheimer hat sich auf den Aufruf hin gemeldet, den ich zum Aktionstag gemeinsam mit der Neu-Ulmer Donauklinik veröffentlicht habe. Dass Jungen auch einmal in eher untypische Berufsbereiche hineinschnuppern, ist Sinn und Zweck des Tages, an dem sich in diesem Jahr erstmals auch die Neu-Ulmer Donauklinik beteiligt hat. Und auch ein Mädchen, Lisa Einfänger, hatte sich als Praktikantin eingefunden, das am gleichzeitig veranstalteten „Girl´s Day“ die Männerdomäne der Haustechnik im Krankenhaus kennen lernte. Ich finde es wichtig und  bereichernd für junge Menschen an diesem Tag Neues zu erproben und vielleicht sogar Berufe für sich zu entdecken, die sie sonst gar nicht erst ins Auge gefasst hätten.

„Es ist ziemlich anstrengend, man muss ständig laufen oder stehen“, berichtete Pflegepraktikant Samuel, der in die 9. Klasse des Illertal-Gymnasiums Vöhringen geht. Einen Tag lang assistierte er nun dem erfahrenen Krankenpfleger Selmo Smahili bei seiner täglichen Arbeit. „Ich habe beim Betten richten geholfen, beim Essen abräumen und habe bei den Messungen des Blutzuckerspiegels zugeschaut“, berichtete Samuel während seiner Mittagspause im kleinen Aufenthaltsraum der Station 3, wo Unfallchirurgie und HNO-Abteilung untergebracht sind. Sowohl Personal als auch Patienten seien „supernett“ fand der Schüler, der später eventuell einmal Medizin studieren möchte. Daher habe er sich auch für das eintägige Praktikum in der Pflege interessiert. „Ich finde es toll, dass man hier ein Praktikum machen kann“, so Samuel.

„Spannend“ fand auch seine weibliche Mitstreiterin Lisa Einfänger ihre Erfahrungen am Aktionstag. Sie war mit Haustechniker Bruno Filp unterwegs, um dessen Arbeitsbereich zu erkunden. Türschlösser wechseln, Klinken austauschen und das Öffnen einer Zimmerdecke wegen eines Wasserschadens gehörten für die beiden zum Aufgabenkatalog. „Es hat mir schon Spaß gemacht“, erklärte die 15-jährige Ulmerin, die das Gymnasium St. Hildegard besucht. Aber beruflich komme für sie wohl eher eine Tätigkeit im medizinischen oder pflegerischen Bereich infrage. Da, bot ihr Pflegedirektor Sebastian Lautenfeld an, könne sie sicherlich ebenfalls noch ein Praktikum in der Klinik machen.

Er empfiehlt vor der Entscheidung für einen Beruf ohnehin, praktische Erfahrungen zu sammeln, am besten mehrere Wochen lang. „Es ist wichtig, herauszufinden, ob einem die Tätigkeit liegt“, berichtet Lautenfeld. Die Donauklinik bildet regelmäßig Nachwuchskräfte im Bereich Kranken- und Gesundheitspflege aus, ein Berufsbild, das auf dem Arbeitsmarkt große Chancen bietet. Sowohl für junge Frauen als auch Männer. Interessenten für Praktika oder Ausbildung in der Donauklinik Neu-Ulm können sich an s.lautenfeld@kreisspitalstiftung.de wenden.

 

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